Ägyptische Wanderheuschrecke (Lucosta Migratoria)
Aus Reptilien-Infos
| Locusta migratoria (Ägyptische Wanderheuschrecke) | |
|---|---|
| Verbreitungsgebiet | Europa |
| Größe: | Männchen: 3cm bis 6cm
Weibchen: 3cm bis 6cm |
| Alter Ø: | |
Inhaltsverzeichnis |
Systematik
Klasse: Insekten (Insecta) Ordnung: Kurzfühlerschrecken (Caelifera) Familie: Feldheuschrecken (Acrididae) Unterfamilie: Ödlandschrecken (Oedipodinae) Gattung: Locusta
Beschreibung
Die Europäische Wanderheuschrecke ist ein beliebtes Futtertier. Mit einer durchschnittlichen Grösse von 3cm bis 6cm und einem kräftigen Körperbau ist es ein ideales Futtertier für diverse Spinnen und Echsen. In freier Natur leben diese flugfähigen Heuschrecken auf Wiesen, Äckern und auf dem offenen Land in weiten Teilen Süd- und Osteuropas.
Zucht
Als Zuchtbehälter dienen Handelsübliche Plastikterrarien die möglichst hoch sein sollen. Auf einen Tag/Nachtrhythmus mit 12 Stunden Intervall und einer Temperatur von ca. 30 Grad sollte geachtet werden. Die Tiere werden in einem gleichen Verhältnis der Geschlechter zu ca. 25-30 Tieren in den Behältern untergebracht. Als Einrichtung dienen Eierkartons und ein ca. 15cm hoher mit feuchter Erde gefüllter Behälter als Ablagebox. Nach ihrer Lebenszeit von ca. 15-20 Tagen werden die Tiere dann wieder verfüttert.
Aufzuchtbehälter
Die Aufzuchtbehälter sind ähnlich aufgebaut. Nacht ca. 10Tagen nach der Legetätigkeit der Weibchen wird die Ablagebox in das Aufzuchtbecken überführt. Den Zeitpunkt kann man auch daran erkennen, dass die rosa Schaumsäulen anfangen eine Eientwicklung zu zeigen, Voraussetzung ist eine transparente Ablagebox. Die Blumenerde muss durch regelmäßiges Besprühen feuchtgehalten werden. In dem Aufzuchtbehälter sollten ineinander gedrückte Eierkartons vorhanden sein. Diese dienen den Larven als Versteck für die Entwicklung und Häutung. Als Futter dient schnell wachsender Weizen der Problemlos selber gezogen werden kann. Dieser ist dann garantiert Schadstofffrei!
Tipps und Tricks
Die Larven haben in etwa alle die gleiche Größe und können verfüttert werden. Einige sollten für die Weiterzucht aufgehoben werden. Worauf ebenfalls zu achten ist, dass einige der Tiere eingehen werden. Deshalb ist von Anfang an ein etwas höhere Stückzahl zur Zucht angemessen. Nach längeren Zuchtphasen sollte man neue Zuchttiere einbringen um Inzucht zu vermeiden. Bei niederen Lebensformen ist dieses nicht so häufig, kann jedoch auch auftreten.