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Was bedeuten die Zahlen 0.1, 1.0 und 0.0.1?

Mit diesen Zahlen wird angegeben welches Geschlecht ein Tier hat.

  • 0.1 = weibliches Tier
  • 1.0 = männliches Tier
  • 0.0.1 = Bei diesem Tier weis man nicht um welches Geschlecht es sich handelt
  • 0.0.0.1= zwittriges Tier


Inhaltsverzeichnis

A

Abdomen Hinterleib
Abdominalschild Bauchschild
abiotisch unbelebt; abiotische Umweltfaktoren sind die Boden-, Wasser- und Luftverhältnisse eines Biotops bzw. Habitats und das Klima dort
Abort (lat. abortus); Fehlgeburt, Frühgeburt
abortiert unbefruchtet
Abszezz (lat. abscessus); Eitergeschwür; Ansammlung von Eiter in einem durch Gewebeeinschmelzung entstandenen, allseitig abgeschlossenen Gewebehohlraum
Abundanz lat.) häufiges Vorkommen
Adaption (lat.) Anpassung
adult geschlechtsreif, Erwachsen
Aftersporn Reste des Beckengürtels oder der Hinterbeine, die bei männlichen Pythons und Boas als neben der Kloake sitzende Sporne oder Klauen ausgebildet sind und bei der Paarung zur Stimulation des Weibchens dienen
Aggregation Scheingesellschaft; Eine Ansammlung von Tieren, die nicht sozial bedingt ist, sondern unabhängig voneinander durch die gleichzeitige Nutzung desselben Ortes zustande kommt, etwa eines Futter- oder Trinkplatzes, eines Schlaf- oder Überwinterungsplatzes oder eines Versteckes
agonistisch im Todeskampf
agonistisches Verhalten kämpferische Auseinandersetzung; mehr oder weniger mit Tötungsziel
akklimatisieren an das Klima anpassen; gewöhnen
Albino erblich bedingtes Fehlen von Hautpigmenten
Anorexie Verweigerung der Nahrungsaufnahme
Antimycotika Mittel gegen Pilzinfektionen
Apathie griech. apatheia Fuehllosigkeit) Teilnahmslosigkeit, Lustlosigkeit
aquatisch im Wasser lebend bzw. wachsend
arboricol auf Bäumen/Sträuchern lebend
Areal Verbreitungsgebiet
arid trocken, niederschlagsarm
Arthropoden Gliederfüßer
Ästivation Ruhepause
Augenmembrane Die elastische oder schuppengleiche Haut, die die Linse des Auges schuetzt
autochthon einheimisch
autotomie Fähigkeit den Schwanz abzuwerfen
Avitaminose Vitaminmangel

B

Bakterien Einzellige Kleinlebewesen ohne Zellkern
bakteriostatisch keimhemmend, verhindert das Wachstum der Bakterien, ohne sie abzutoeten
BArtSchV Bundesartenschutzverordnung
basal an der Basis befindlich
Bastard bzw. Hybride Mischling, Ergebnis der Kreuzung zweier Arten, in der Regel nicht fortpflanzungsfähig. (Bastard kommt aus dem Altfranzösischen, Hybride aus dem lat.en.)
biotisch belebt, die biotischen Umweltfaktoren eines Biotops bzw. Habitats sind die übrigen Tier- und Pflanzenarten dort
Biotop Lebensraum
Biozönose Lebensgemeinschaft verschiedener Tier- und Pflanzenarten, die ähnliche Umweltbedingungen (dasselbe Habitat) benötigen. (von altgr. bios = 'Leben' und koinos = 'gemeinsam')
BNatSchV Bundesnaturschutzverordnung
Bulbus Begattungsorgan der Spinnenmännchen

C

Caput Kopf der Insekten
carnivor fleischfressend
caudal Am Schwanz
cerci Tastborste am Hinterleib von Insekten
Cestodes Bandwürmer
cf. systematische Zuordnung ist unsicher
Cheliceren scherenartige Mundwerkzeuge
Chitinpanzer Außenskelett der Gliedertiere
Cornealschuppe Hornhaut des Auges
cranial zum Kopf gehörend (Gegenteil von caudal)

D

Darmresektion Ausschneiden von Darmteilen, um erkrankte Stellen oder Krankheitsherde zu entfernen
Dermatomykosen Pilzerkrankungen der Haut
Dehydration Austrocknung des Körpers durch übermässigen Flüssigkeitsverlust
desinfizieren Das Entfernen von Krankheiten verursachenden Organismen; gründliches Reinigen. Ein Desinfektionsmittel ist ein chemisches Reinigungsmittel
Diapause Ruheperiode
diurnal (lat. diurnus am Tag) Tagaktiv
DNZ Deutsche Nachzucht
dorsal am Rücken
Dorsalia Rückenschuppen
dorsolateral Übergang vom Rücken zur Seite

E

Ecdysis Häutung
Ektoparasit (engl. ectoparasite, ectosite); Aussenparasit; temporaer od. stationaer auf einer anderen Species lebender tierischer Schmarotzer; Gegenteil: Endoparasit
Elektrolyte Körpersubstanzen, die sich zu elektrisch Ieitfähigen lonenverbindungen umformen. Lebenswichtige Komponenten für Nerven und andere Zellen
endemisch auf einem begrenzten Gebiet vorkommend
endoherm Kaltbluetig
Endoparasit Innerhalb des Organismus einer anderen Species lebender tierischer Schmarotzer; Gegenteil: Ektoparasit
Ethologie Verhaltenslehre
Etymologie Herleitung eines Wissenschaftlichen Namens
Excuvie alte Haut
exogen (engl. exogenous); ausserhalb des Organismus entstanden, von aussen in den Körper eindringend
Exsikkose Austrocknung, Dehydration
Extremitäten Gliedmaßen

F

Femoraldrüsen Schenkeldrüsen
Femoralporen artspezifisch angeordnete Drüsenöffnung der Oberschenkel
fertil fruchtbar
Filarien Fadenwürmer
FZ Farmzucht

G

Gelege Bezieht sich auf Eier, die in einem Legevorgang gemeinsam abgelegt werden
GL Gesamtlänge, von der Schnauzenspitze bis zur Schwanzspitze
granulär klein, kegelförmig nicht überlappend
gravid trächtig
Gularfalte Kehlfalte

H

Habitat Standort einer Art
heliophil sonnenliebend
heliotherm von der Sonnenwärme abhängig
Hemipenis Begattungsorgan männlicher Reptilien
herbivor pflanzenfressend
Herpetofauna Gesamtheit aller Amphibien & Reptilien eines Gebietes
Herpetologie Lehre von den Amphibien & Reptilien
humid feucht, nass
Hygrometer Luftfeuchtigkeitsmesser
hydrophil Wasserliebend

I

indigen eingeboren, einheimisch
Inappetenz Die Unlust Futter aufzunehmen
Infektion Übertragung, Haftenbleiben u. Eindringen von Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilze, Protozoen u.·a.) in einen Makroorganismus (Pflanze, Tier, Mensch) und Vermehrung in ihm; bildet die Voraussetzung für die Entstehung einer Infektionskrankheit
Imaginalhaütung letzte Häutung zum erwachsenen Insekt
Imago erwachsenes Insekt, Geschlechtsreif
Inkubation Bebrütung von Reptilieneiern
Inkubator Brutschrank
Inkubationsdauer Entwicklungszeit der Eier
insektivor insektenfressend
Inzucht Inzest, das Verpaaren zweier verwandter Individuen

J

Jacobsonsches Organ Zusätzliches Geruchsorgan im Oberkiefer von Reptilien
juvenil jugendlich

K

kanibalisch sich von der eigenen Art ernährend
Kommentkampf Ritualkampf gleichgeschlechtlicher Tiere
Kongenital Angeboren
Kopulation Paarung
KRL Kopf-Rumpf-Länge; von der Schnauzenspitze bis zum Kloakenspalt

L

Labium Unterlippe der Mundwerkzeuge von Gliederfüßern
Labrum Oberlippe
Larven Jugendstadium von Insekten und Lurchen vor der Metamorphose
lateral die Seite (Flanken)betreffend
Legenot Die Unfähigkeit, Eier auszutreiben

M

Mandibeln Oberkiefer, erstes Paar der Mundwerkzeuge von Gliedertieren
Mimikry Täuschung durch anatomische Nachahmung anderer, weitaus gefährlichere oder giftigerer Tiere
monotypische Art Art, die nicht in Unterarten gegliedert wird
monotypische Gattung Gattung, die nur aus einer Art besteht

N

O

Ocelle Augenfleck,runder Fleck mit einem Hellen/dunklem Kern und einem dunklem/hellem Rand
omnivor allesfressend
Oothek Eipaket bzw. Kokon verschiedener Insektenarten
oophag sich von Eiern ernähren
ovipar Eier legend
ovovivipar lebendgebärend

P

Parthenogenese Jungfernzeugung; Entwicklung aus unbefruchteten Eiern
Pedipalpen Kiefertaster, Scheinbein
Präanalporen Poren vor der Kloake bei vielen Echsenarten, vergrößerte Drüsen
Präanofemoralporen durchgehende Porenreihe die sich nicht in Präanal und Femoralporen trennen lässt
Prädator Fressfeind
Prolaps Darm oder Hemipenisvorfall
Prosoma Kopfbruststück, (Vorderleib) s.a. cephalothorax

Q

Quarantäne Isolation von Tieren die eine ansteckende Krankheit haben oder haben könnten

R

Rachitis Krankheit, bei der sich bei jungen Reptilien Knochen & Panzer durch einen Mangel an Kalzium und/oder VitaminD3 auflösen. Bei adulten Tieren Osteoporose genannt
RF Relative Luftfeuchtigkeit
Rostrale Rostralschild, Schnauzenschild, vorderstes, meist besonders großes Schild des Oberkiefers
Rostrum nach vorn weisender, spornartiger Kopffortsatz bei Insekten & Krebstieren
rudimentär zurückgeblieben

S

Schild große flache Schuppe
Schwanzwurzel Stelle, an der der Schwanz in den Körper übergeht
Scopula Hafthärchen
Segment Abschitt oder Ring des Körpers
Seitenwinden seitliche Fortbewegungsart einiger Schlangen
Sekret Absonderung aus Drüsen
semi halb
semiadult halbwüchsig, halberwachsen
semiaquatisch teilweise an Wasser gebundene Lebensweise, meist Arten, die am Ufer von Gewässern leben und sich zeitweilig im Wasser aufhalten
semiarid halbtrocken
Sexualdimorphismus unterschiedliche Gestalt oder Färbung von Männchen und Weibchen einer Art
SL Schwanzlänge, vom Kloakenspalt bis zur Schwanzspitze
solitär einzeln
Sonde langes Silikon- oder Metallstäbchen
Sondieren Verfahren zur Geschlechtsbestimmung bei Schlangen
sp. Art
Spermathek Samentasche der Weibchen zur Aufbewahrung von Sperma
Spermatophore Spermapacket, dass von Männchen abgesetzt und vom Weibchen aufgenommen wird
Spezies(sp.) Art
Sphagnum Torfmoos
Spiraculum Atemloch der Kaulquappen
spp. Arten
ssp. Unterarten
steril keimfrei
Sternit Bauchschild des Hinterleibs
Sternum Brustschild an der Unterseite des Kopfbruststücks
Stigma Atemöffnung
Stridulieren das Erzeugen von zirpenden Geräuschen durch das Aneinanderreiben von Körperteilen
Subcaudale (pl. Subcaudalia) Schuppen an der Schwanzunterseite
Subdigitallamellen Verbreiterte Schuppen auf der Zehenunterseite
Sublabiale (pl. Sublabialia) Unterlippenschild
Subspezies spp. Unterart
Substrat Bodengrund
sympatrisch zusammen vorkommend
synonym in der Systematik: ein für ungültig erklärter Name
Systematik Lehre von der Klassifikation der Organismen

T

Tarsus Fuß, letztes Beinglied der Spinnentiere und Insekten
Taster Antennenförmige Beine
Taxonomie Lehre von der systematischen Einteilung der Organismen
Tergit Rückenschild des Hinterleibs
Terra typica Fundort eines Typusexemplares
terrestrisch am (im) Boden lebend, (an Land) lebend
territorial revierbildend
Terretorium Revier
thermophil wärmeliebend
Thermoregulation Fähigkeit die Körpertemperatur durch Aufwärmen und Abkühlen in einem Optimalbereich zu halten
Thorax Brust
Tibia Scheinbein; viertes Beinglied der Insekten, fünftes Beinglied der Spinnentiere
Toxin Gift
Toxisch giftig
Tracheen Fächerlungen der Spinnentiere, Atemröhren im Körper der Gliedertiere
Tragzeit Zeitraum zwischen der Befuchtung und der Eiablage bzw. der Geburt der Jungen
Trochanter Schenkelring, zweites Beinglied der Spinnentiere und Insekten
Tympanum Trommelfell
Typusexemplar Belegexemplar, nach dem eine Art beschieben wurde

U

umbraphil schattenliebend

V

Validität derzeit gültiger Name
ventral den Bauch betreffend
Ventrale (pl. Ventralia) Bauchschuppen
Vertebraten Wirbeltiere

W

X

Y

Z

Persönliche Werkzeuge