Fruchtfliegen (Drosophila-Arten)2

Aus Reptilien-Infos

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Algemein

Drosophilas (Fruchtfliegen) Drosophila sind wohl eines der wichtigsten Futtertiere. Es gibt sie in Flugfähiger und Flugunfähiger „Ausführung“ Im Handel befinden sich 2 Drosophila-Arten:

  • Drosophila hydei (Große Fruchtfliege)
  • Drosophila melanogaster (Kleine Fruchtfliege)

Beide Arten können zu den gleichen Bedingungen gezüchtet werden. Der einzige Unterschied liegt in der Generationsdauer.

Generationsdauer

D. hydei: ca. 2 Wochen D. melanogaster: ca. 1 Woche

Geeignet für

Drosos werden wohl hauptsächlich für Amphibien und Mantiden verwendet, aber auch für Chamäleons sind sie ein gut geeignetes Aufzuchtfutter. Die nichtflugfähige Variante eignet sich auch für alle anderen Tiere, welche kleine Futtertiere benötigen.

Zucht

man benötigt:

  • Kunsttoffbecher mit Luftdurchlässigem Deckel
  • Papierschnitzel oder Holzwolle
  • Futterbrei:
    • 500g Haferflocken
    • 1000ml Apfelmus
    • eine zerdrückte Banane
    • Nipagin
    • Hefe

Der Futterbrei

  • 1. als erstes muss man 1,5 Liter Wasser in einem min. 5 Liter fassenden Topf zum kochen bewegen
  • 2. Anschließend werden Haferflocken eingerührt und ca. 15min. gewartet damit die Flocken gut quellen können
  • 3. Jetzt gibt man das Apfelmus und die Banane hinzu
  • 4. Sobald der Brei so weit verdickt ist, dass er gerade noch vom Kochlöffel abtropft ist er fertig
  • 5. Nun kann man noch Hefe beimengen um die Entwicklungszeit zu verkürzen. Dies führt allerdings zu einer starken Geruchsbelästigung!!
  • 6. Damit kein Schimmel entsteht mengt man noch eine Messerspitze Nipagin bei. Dieses erhält man in der Apotheke

Der Zuchtbehälter

Jetzt kann man den noch warmen Brei in die Behälter abfüllen. Es sollte auf jeden Fall eine Höhe von 2-3 cm erreicht werden, da der Brei als Larvenfutter dient! Nachdem der Brei ausgekühlt ist, sollte sich eine Haut bilden, auf welche man die Papierschnitzel legen kann. Anschließend werden noch die Fliegen eingesetzt. Hier sollte man viele nehmen, um eine höhere Nachzuchtrate zu erhalten. 40-60 Fliegen hat sich in der Praxis bewährt.

Was jetzt noch zu tun ist

Alles was man jetzt noch machen muss, ist beachten dass die Temperatur bei ca. 22°C liegt, was kein Problem darstellen dürfte. Die Zuchtbehälter sollten nicht auf Lampenkästen deponiert werden, da sie dadurch schnell von unten her austrocknen! Sobald die Fliegen schlüpfen sollte man hiervon einige Exemplare abzweigen um wieder neue Behälter zu füllen. Ansonsten bricht die Zucht schnell zusammen. viel Spaß

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