Krullfliegen
Aus Reptilien-Infos
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Das Problem:
Wer kennt es nicht?
Man kauft sich eine Packung Krull- oder Stümmelflügelfliegen zum verfüttern und nach gut 5 Tagen sind nur noch tote Fliegen in der Packung.
Das liegt zum einen daran, dass die Verkaufspackungen und die Lüftungsflächen zu klein für diese Menge Fliegen sind. Zum anderen, dass Fliegen sehr schnell an Austrocknung eingehen.
Die Lösung:
Materialien:
- Kunststoffdose mit Deckel
- Fliegengitter
- Klettband
- Heißkleber
- Flaschendeckel
- Stück Schwamm
Werkzeug:
- Akkuschrauber
- Lochsäge
- Schere
- Heißklebepistole
Anleitung:
Man nehme z.B. eine ca. 1,5L Kunststoffdose mit Deckel (gibts im Supermakt), schneidet ein ausreichend großes Loch in den Deckel und klebt mit Hilfe von Klettband und/oder Heißkleber ein passendes Stück Fliegengitter auf. Um die Fliegen zum verfüttern entnehmen zu können, ohne das gleich alle abhauen, empfiehlt sich ein kleineres Loch in einer Seitenwand. Dieses kann man z.B. mit einem Stück Schwamm (ich nehme dazu einen Filterschwamm aus der Aquaristik) verschließen.
Das Loch sollte groß genug sein, um einen Schlauch, durch den auch die Fliegen kriechen können, in die Box stecken zu können.
So steckt man bei Bedarf nur den Schlauch in die Box und wartet bis genügend Fliegen durch diesen in das Terrarium oder eine extra Futterdose (zum bepudern) gekrabbelt sind - ich nutze dazu ein Orchideenröhrchen.
Damit die Fliegen in der nun ausreichend großen Box nicht vertrockenen, klebt man einen kleinen Flaschendeckel (Heißkleber) in eine Ecke, welchen man dann mit einem Honig-Wasser-Gemisch füllt. Um ein Ertrinken darin zu vermeiden, kann ein kleines Stück Schwamm in den Deckel gelegt werden.
So haben die Fliegen nun genügend Frischluft und Nahrung und sterben nicht ganz so schnell.
Tipp:
Fliegenmaden oder Puppen können bis zur Verwendung im Kühlschrank gelagert werden. Dadurch entwickeln sie sich langsamer und schlüpfen erst, wenn man sie wieder wärmeren Temperaturen aussetzt.
--OlliH 13:48, 18. Jul 2008 (CEST)