Paroedura picta

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Paroedura picta (Madagassischer Großkopfgecko)
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Verbreitungsgebiet Süd-West-Madagskar
Größe: Männchen: es ist aber wohl schon von einem 17cm langen männlichem Tier berichtet worden

Weibchen: GL max. 15cm

Alter Ø: ca. 5 Jahre

Inhaltsverzeichnis

Aussehen

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Beschreibung

Paroedura picta verfügt nur über angedeutete Haftpolster und sehr feine Schuppen unter den Zehen, so dass er keine glatten Flächen empor laufen kann und somit ein Bodenbewohner ist Auf der hellbeigefarbenen Grundfärbung sind meistens 3 - 4 dunkle Querbänder auf dem Rücken vorhanden. Es sind seit einiger Zeit auch andere Farbmuster verbreitet, z.B. mit einem, zwei oder drei Dorsalstreifen.

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Auch gibt es Tiere, die eine dunkel rote oder fast komplett hellbeige Färbung besitzen. Um sich vor Fressfeinden zu schützen bzw. diese bei einem Angriff von sich abzulenken, können die Großkopfgeckos ihren Schwanz an einer Sollbruchstelle abwerfen (Autotomie). Deshalb sollte man es vermeiden die Geckos am Schwanz zu fassen oder sie großem Stress auszusetzen.

Geschlechtsunterschiede

Die Männchen kann man leicht an ihrer, durch die Hemipenistaschen, stark verdickten Schwanzwurzel erkennen.

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Natürlicher Lebensraum

Paroedura picta bewohnt vorwiegend den trockenen Süden Madagaskars, welcher meist aus einer steppenartigen Landschaft besteht, in der nur wenige Büsche, Sukkulenten oder einzelne Bäume vorhanden sind.

Terrarium

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Größe

  • gesetzl. vorgeschr. Mindestmaß

für ein Tier 32x24x16cm (LxBxH)

  • empfohlene Größe

für ein Männchen mit 2 Weibchen (1.2) min. 50x30x30cm, besser 80x50x50cm (LxBxH)

Einrichtung

Als Bodengrund empfiehlt sich entweder ein Sand-Lehm- oder Sand-Erde-Gemisch sowie auch trocken gehaltener Terrarienhumus. Wichtig ist auch, dass für genügend Versteckmöglichkeiten gesorgt wird - für jedes Tier min. eine Versteckmöglichkeit, obwohl die Tiere sich meist mit der gesamten Gruppe zusammen in eine Höhle zwängen. Auch wenn die Tiere keine Lamellenfinger besitzen, sollten trotzdem entsprechende Klettermöglichkeiten wie Äste sowie eine gut strukturierte Rückwand geboten werden.

Bepflanzung

Als Bepflanzung eignen sich Sukkulenten wie z.B. Aloe-Arten oder Geld- und Pfennigbäume (Crassula), sowie andere stachellose Kakteen oder andere Pflanzen die das trockene Klima im Terrarium vertragen.

Klima (Sommer/Winter)

Klimaverlauf
  • Temperatur

tags ca. 30°C, punktuell bis 35°C, nachts 18 - 23°C

  • Luftfeuchtigkeit

40 - 60%

Technik

Da die Tiere vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv sind, benötigen sie keine UV-Beleuchtung. Ein einfacher Wärmespot (z.B. Halogen) zur Erreichung der Tagestemperaturen reicht aus.

Futter

Nahrung

hauptsächlich Lebendfutter (carnivor) wie z.B. Heimchen, div. Grillenarten, Heuschrecken, Schaben, Wachsmottenmaden, Mehlwürmer, Zophobas. Gelegentlich wird auch angebotener Fruchtbrei angenommen.

Fütterung

Jungtiere sollten täglich gefüttert werden. Erwachsene Tiere werden 3 - 4x pro Woche gefüttert. Maden sollten nur selten gefüttert werden um eine Verfettung der Tiere zu vermeiden.

Futtermenge

Es empfiehlt sich, den Tieren ca. 2 - 3 Futtertiere, die nicht länger als der Kopf der Geckos breit sind, zu verfüttern.

Besonderheiten

Die Tiere sind sehr reinlich. Schon nach kurzer Eingewöhnungszeit suchen sich die Tiere einen festen Platz für ihre "Geschäfte" - was die Reinigung erleichtert. Paroedura picta kann nicht schwimmen, daher ist es wichtig, dass man nur eine flache Wasserschale verwendet, da es schon vorgekommen ist, dass Tiere (besonders Jungtiere) in der Wasserschale ertrunken sind. Bewährt haben sich glasierte Ton-Blumentopfuntersetzer.


Gesetzliche Bestimmungen

Diese Art ist keinen gesetzlichen Schutzbestimmungen unterstellt.

Tipps und Tricks

Man kann gut erkennen, ob die Tiere ausreichend mit Kalzium versorgt sind, indem man ihnen in den Rachen schaut. Dort sind dann weiße Kalksäckchen zu erkennen.

Zucht

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Fortpflanzung

Die Art Paroedura picta ist sehr produktiv. Da die Männchen ständig Paarungsversuche starten, empfiehlt es sich, dass Männchen ca. 4 - 6 Monate im Jahr von den Weibchen zu trennen, damit diese sich von den anstrengenden Eiproduktionen erholen können. Man sollte außerdem, wenn möglich, immer ein Männchen mit mindestens 2, besser 3 Weibchen zusammenhalten, da die Weibchen ansonsten zu sehr bedrängt werden! Da die Weibchen in der Lage sind den Samen zu speichern, sind diese auch nach der Trennung vom Männchen in der Lage noch min. 5 befruchtete Gelege zu produzieren.

Eiablage o.ä.

Die Weibchen können ca. alle 14 - 28 Tage 2 Eier ablegen. Diese werden dann im Bodensubstrat verbuddelt.

Inkubation/Zeitigung

Die Inkubation dauert je nach Temperatur zwischen 40 - 90 Tage. Je wärmer die Inkubationstemperatur, desto schneller entwickeln sich die Embryonen. Bei 30°C beträgt die Inkubationsdauer ca. 40 Tage. Jedoch kann gesagt werden, dass je länger die Embryonen für die Entwicklung brauchen, desto größer und unempfindlicher sind die geschlüpften Jungtiere. Da die Eier hartschalig sind, sollten die Eier trocken inkubiert werden. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass aus im Terrarium verbliebene Eier auch Jungtiere schlüpften.

Aufzucht der Jungtiere

Die frisch geschlüpften Tiere (ca. 45 - 55mm GL) sollten vorerst getrennt von den ausgewachsenen Tieren aufgezogen werden. So bald die Jungtiere groß genug sind, das sie von den ausgewachsenen Tieren nicht mehr als Futter angesehen werden, können diese zusammengesetzt werden.

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persönliche Erfahrungen

nser erstes Jungtier schlüpfte nach 66 Tagen bei einer Inkubationstemperatur von 27°C.

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